Agiles Recruiting
scoopIT stellt IT-Recruiting auf den Kopf

Warum Klasse statt Masse und agile Methoden im IT-Recruiting am Ende die bessere Wahl sind

Das Recruiting befindet sich im ständigen Wandel. Vor allem das IT-Recruiting musste sich durch die Zunahme der offenen Stellen, die Abnahme verfügbarer Kandidaten, die Komplexität der Stellen und die schnelle Änderung der Anforderungen besonders schnell anpassen. Sowohl die Anforderungen an das Recruiting, als auch die Methodik stellten das Recruiting auf den Kopf.

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Die Evolution des Recruitings

Es war früher völlig normal, die Bewerbungsmappe direkt bei einem Unternehmen abzugeben oder per Post in teuren Mappen und edlem Papier zu versenden. Online-Bewerbungen kamen erst vor der Jahrtausendwende auf. In dieser Zeit entstanden die ersten, rein auf Recruiting spezialisierten Jobs, aber noch wartete man mit Anzeigen-Kampagnen geduldig auf die Bewerberinnen und Bewerber. Online-Plattformen wie stepstone, monster und jobpilot setzten sich durch und man konnte sich online bewerben. Ab dem New Economy-Hype begann der IT-Fachkräftemangel und auch die Einführung der Green Card im Jahr 2000 änderte nur wenig. Man setzte später auf Netzwerke, erst ab 2013 kam die Direktansprache über Social Media hinzu.
Das Berufsbild im Recruiting wandelte sich in den letzten 10 Jahren von der passiven Verwaltung hin zur aktiven Personalberatung mit branchenfokussierter Fachkompetenz, mit der Kandidatinnen und Kandidaten erst gefunden und dann durch den Prozess begleitet werden. Recruiting muss aktiv sein, denn heute entscheidet sich ein Kandidat für ein Unternehmen - passend zum eigenen Wertesystem und den eigenen Plänen. Das ist anders als früher, als sich die Unternehmen mit aufwendigen Assessmentcentern noch den aus ihrer Sicht besten Bewerber, bzw. die beste Bewerberin mit fragwürdigen Tests auf elitären Events filterten. Und heute sind die Kandidatinnen oder Kandidaten die Entscheidenden und sie möchten entdeckt, gebunden, gepflegt, beraten und verstanden werden. Vor allem auch fachlich.

Recruiting-Methode aus der Softwareentwicklung

Da sich aufgrund komplexer Zusammenhänge und agiler Business-Entscheidungen die Anforderungen an Jobrollen so häufig und schnell ändern, sind statische Stellenbeschreibungen obsolet. Hat man es beispielsweise als Personalabteilung geschafft, die Stellenbeschreibung einer neuen IT-Jobrolle mit dem Fachbereich zu finalisieren, startet die Suche. Doch schon während der Suche ändern sich zum Teil die fachlichen Anforderungen, es kommt zu Änderungen in der IT-Landschaft oder in den Organigrammen. In Lichtgeschwindigkeit ist dann die Stellenbeschreibung von heute ganz schnell von gestern. Außerdem ist auch der Kandidatenmarkt sehr komplex und bildet nicht alle Anforderungen ab.

scoopIT hat für dieses Problem im IT-Recruiting eine Lösung entwickelt, die sich an die agilen Methoden aus der Softwareentwicklung anlehnt. Denn die Softwareentwicklung hat das gleiche Problem. Sie entwickelt mit den Methoden von heute das Produkt von morgen mit sich ständig ändernden Priorisierungen, neuen Anforderungen, noch nicht vorhandenen Fähigkeiten und mit dem Ziel der ständigen Verbesserung und Anpassung. Sowohl das Recruiting als auch die Entwicklung benötigen aus diesen Gründen agile Methoden, vor allem im IT-Recruiting. scoopIT wurde genau aus dem Grund gegründet.

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Der scoopIT-Ansatz

Mit dem scoopIT-Vorgehensmodell orientiert man sich an dem agilen Prozess der Software-Entwicklung. Diese Methodik erlaubt es, die geforderten Fähigkeiten, die Unternehmenskultur und die Geschäftsstrategie immer wieder neu mit den Kandidatenprofilen abzugleichen und so das Anforderungsprofil, falls nötig, schrittweise zu verfeinern.

Am Anfang steht der Austausch mit der HR-Abteilung, dem Fachbereich und der Geschäftsführung zu den Kompetenzen, zur Unternehmenskultur, Employer Brand und zur Geschäftsstrategie. Auf dieser Grundlage stellt scoopIT drei mögliche Personas vor. Ist so das passende Idealprofil definiert, starten sie die Auswahl und präsentieren reale Kandidatinnen und Kandidaten. Passt keiner von ihnen, führen sie mit den Entscheidungsbefugten ein intensives Re-Briefing durch. Dieses iterative Muster aus Vorschlägen und Profilanpassungen setzt sich weiter fort, bis der passende Kandidat oder die passende Kandidatin im Bewerbungsgespräch überzeugt hat.

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Wir haben den Gründer und Geschäftsführer von scoopIT, Rolf-Werner Pönnighaus, gefragt:

Du bist selbst Informatiker und wolltest als Dienstleister das IT-Recruiting für Kunden besser machen. Was hat dich motiviert, scoopIT zu gründen?
Einer unserer heutigen Kunden, bei dem ich selbst als Berater arbeitete, war vor einigen Jahren unzufrieden mit der Kandidatenqualität. Gleichzeitig war der Bedarf an IT-Consultants hoch. Ein IT-Experte sollte in Zukunft das Recruiting selbst durchführen, da sowohl die technischen Anforderungen der Position als auch die Qualifikationen der Kandidaten in der Regel kaum verstanden wurden. Das habe ich dann persönlich umgesetzt und so bauten wir 2014 scoopIT auf, erst als eigene Abteilung eines heutigen Kunden und später als eigenständiges Unternehmen, um auch weitere Kunden bedienen zu können. Ich habe dabei besonderen Wert auf die perfekte Übereinstimmung von Kundenanforderungen und Kandidatenprofilen gelegt, die wir beispielhaft als „Personas“ mit den Kunden agil stets neu anpassten. Denn häufig änderten sich die Anforderungen, wie in der Softwareentwicklung. So habe ich ein Vorgehensmodell und einen Prozess entwickelt, der sich an die agile Methodik heutiger Entwicklung eng anlehnt. Jede neue Kollegin oder Kollege von scoopIT bringt langjährige Erfahrung im IT-Recruiting mit.

Warum ist agiles Recruiting in der IT besonders wichtig?
Sophie Lindblom hat mal auf einer Digitalkonferenz gesagt: The world is changing faster than ever, but it will probably never change this slowly again. Das heißt im Umkehrschluss, dass in einer stets beschleunigten und immer komplexeren Welt die Stellenbeschreibungen von heute die Besetzungsfehler der Zukunft sein können und Unternehmen im Wachstum ausbremsen. Nur agil können wir auf die wechselnden Anforderungen unserer Kunden flexibel und schnell genug reagieren und das müssen wir methodisch umsetzen.

Was ist aus deiner Sicht besonders wichtig, wenn man die Methode anwendet?
Die Beschreibung der Stelle sollte visualisiert werden, als beispielhafte „Persona“, die so auch dem Datenschutz Rechnung trägt. Dieses Vorgehen aus Marketing und E-Commerce haben wir maßgeblich bei scoopIT weiterentwickelt. Mit der Persona kann man gut im Suchprozess starten. Dann entwickelt sich die Anforderung agil weiter. Gegenseitige Offenheit, Transparenz und Ehrlichkeit, auf Kunden- und Kandidatenseite sind elementar. Falsche Versprechungen sind völlig fehl am Platz, das gilt für beide Seiten. Die Bereitschaft, die Änderungen anzunehmen und agil nachzujustieren, ist ebenso wichtig. Dazu bedarf es regelmäßiger Updates mit Kunden und mit Kandidaten. Denn die Kandidaten suchen sich heutzutage die Unternehmen aus, das Recruiting steht sozusagen auf dem Kopf.

Wie haben die Kunden von scoopIT auf die Methode reagiert?
Sie waren anfänglich irritiert über die Personas, die Offenheit und die Transparenz. Sie waren Verkaufsgespräche von anderen Personalberatern gewohnt, wo viel versprochen und wenig gehalten wurde. Doch recht schnell waren sie von der Qualität und den Ergebnissen beeindruckt und haben uns immer weiter beauftragt.

Was machen die scoops besser als die Wettbewerber?
Wir stehen für profunde IT-Kompetenz, um Kundenanforderungen und Kandidatenqualifikationen zusammenzubringen. Unsere Beraterinnen und Berater sind IT-affin. Wenn sie ein Thema mal nicht kennen, stehe ich ihnen immer als Informatiker und mit meiner 30-jährigen IT-Berufserfahrung als fachlicher Coach zur Seite. Wir sind klein und legen Wert auf eine gute Kandidaten- und Kundenbeziehung. Eben Klasse statt Masse. Apropos Kandidaten: Diese haben bei uns eine sehr hohe Priorität. Natürlich haben wir auch eine sehr enge Kundenbindung, aber am Ende entscheidet sich der Kandidat für einen unserer Kunden. Wir sind agil, fehlertolerant, transparent, ehrlich und offen. Keine Show, sondern Erfolg durch Qualität, Leistung und Empathie. Wir arbeiten rein erfolgsbasiert und nicht exklusiv, denn die Qualität der Kandidaten steht über allem. Wer einmal mit uns arbeitet, ist verwöhnt.

Interview mit
Rolf-Werner Pönnighaus, Gründer und Geschäftsführer, scoopIT GmbH
Rolf-Werner Pönnighaus
Gründer und Geschäftsführer

Ihre Ansprechpartnerin

Uta Fendt

Uta Fendt arbeitet seit 2000 im Recruiting von Fach- und Führungskräften in IT-Unternehmen, vor allem in den Bereichen E-Commerce und Cyber Security. Nach ihrem Studium war sie für zahlreiche, führende IT-Dienstleister und Softwareunternehmen als Recruiterin und HR Managerin tätig, um das personelle und organisationale Wachstum aktiv zu begleiten und zu steuern. Im April 2021 wechselte Uta Fendt zu scoopIT.

Uta Fendt

Management Consultant

uta.fendt@scoopit.de
+49 151 11 43 11 46
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